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12. Dezember 2023

Tarifverhandlungen mit dem Td-L enden mit Einigung über dem des TVÖD


#einkommensrunde

In der dritten Verhandlungsrunde vom 7. bis 9. Dezember 2023 in Potsdam haben sich die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der dbb als Dachverband für den Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) auf eine Einigung in den Tarifverhandlungen

Für die Beschäftigten im Justizvollzug bedeutet dies folgende konkrete Verbesserungen:

Eine Inflationsprämie in Höhe von 1.800 Euro im Dezember 2023 oder Januar 2024. Länderabhängig.

Eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 120 Euro pro Monat in den Monaten Januar bis Oktober 2024.

Ein Gesamtvolumen wie im TVÖD von 3000€.

Einen Sockelbetrag von 200 Euro ab dem 1. November 2024.

Eine weitere Erhöhung von 5,5 % zu dem Sockelbetrag ab dem 1. Februar 2025, mindestens aber 340 Euro.

Dies bedeutet im Mittel eine Anhebung zwischen 8,5% bis 16% oder 420€ im Finanziellen für die Laufzeit.

Für die Beschäftigten in den Pflegeberufen des Justizvollzugs konnte der BSBD eine Pflegezulage in Höhe von 143,50 Euro durchsetzen. Für die Beschäftigten in denGesundheitsberufen beträgt die Zulage 70 Euro. Beide Zulagen sind dynamisiert. Dies tritt zum 01.01.2024 in Kraft.

Darüber hinaus konnte der dbb weitere Verbesserungen für unsere Kolleginnen und Kollegen der VDStra erzielen.

Es wurde eine unbefristete Übernahme von Auszubildenden bei einer Note von befriedigend, ebenso die Finanzielle sowie eine Inflationsprämie vereinbart.

Studentenbezüge wurden angehoben.

Die Stadtstadtenzulage wurde in den jeweiligen Bereichen verhandelbar gemacht.

S+E. Dort gibt es in Anlehnung an die VKA einige Änderungen.

Entgeltordnung der Lehrer wird es Gespräche mit dem Td-L geben.

Das Jobrad wird nun für alle zugänglich gemacht.

Die Tarifeinigung spiegelt das wieder was auf den Regionalkonferenzen in den Bundesländern immer wieder von den Kolleginnen und Kollegen gefordert wurde.

Wir möchten den Abschluss wie es der TVÖD erzielt hat.

Die Forderung wurde nun mit einem Gesamtvolumen von 11,58% sogar überboten.

Alle Forderungen um die soziale Komponente herum, wurden berücksichtigt.

Anders wie im TVÖD haben wir in dieser Tarifrunde mehr erreicht wie gefordert.

 

Quelle: bsbdrheinland-pfalz / 12.12.2023
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